Montag, 4. September 2017

Royal Destiny (Rezension)

Royal Destiny
Autor: Geneva Lee
Seitenanzahl: 320
Verlag: Blanvalet Taschenbuch
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 21.08.2017
 
Im britischen Königshaus läuten wieder die Hochzeitsglocken. Doch wer ist das glückliche Paar, dessen Verbindung die Monarchie in ihren Grundfesten erschüttern könnte? Die internationale Klatschpresse stürzt sich begierig auf den royalen Skandal, und dann kommen auch noch gefährliche Informationen über das Attentat auf Alexanders Vater ans Licht. Der Druck auf Alexander wächst – und sein Bedürfnis, Clara und seine Familie zu beschützen, wird zur erbarmungslosen Besessenheit. Kann ihre Liebe diese erneute Zerreißprobe bestehen?
 
Wie auch schon bei den vorherigen Büchern, finde ich dieses Cover wieder unglaublich schön und gelungen. Es wirkt unglaublich nobel und passt daher sehr zur royalen Geschichte.


Da ich die vorherigen Bände der Royal Reihe geliebt habe, habe ich mich natürlich besonders auf diesen 7. Teil  gefreut.

Nachdem man sich kurz einfinden muss, wie es dieses Mal aufgebaut ist, versinkt man gleich in der Geschichte, als wäre Band 6 nicht Monate her. Und alle sind dabei. Wir lesen aus der Sicht von Clara, Alexander, Belle und Smith und sogar Edward, wir erfahren von den Entwicklungen der letzten Monate und das doch noch immer einige Fragen offen stehen: Wer ist der Täter?

Nebenher stehen unsere Lieblinge vor ihrer letzten Herausforderung, die Dinge, die sie aus der Vergangenheit verfolgen und ihre Ehen belasten. In einem guten Mix aus Sex, ernsten Gesprächen und neuen Abschnitten schafft es die Autorin gut und flüssig sie alle zum Ziel zu bringen. Stück für Stück kommen wir dem wahren Ende näher.

Alexander "X" versucht Clara und seine Tochter aus allem herauszuhalten, doch er merkt viel zu spät dass er alles damit kaputt macht. Er zeigt oft wenig Einsicht gegenüber Clara, versucht aber zum Ende hin aus seinen Verhaltungsweisen herauszukommen.

Smith hat sich gebessert, doch nachdem er wusste wer hinter alldem steckte, verfällt auch er in seine alten Muster, die er nur Dank Belle hinter sich lassen konnte.

Edward hat sich endlich entschieden sein Leben endgültig mit David zu teilen, wobei er ihn immer wieder vergisst. Er war sehr viel auf seine Freunde Clara und Belle fixiert anstatt sich um seine Liebe zu kümmern.

Clara leidet darunter, dass Alexander immer mehr in sich gekehrt ist. Die meiste Zeit verbringt sie mit Elisabeth, ihrer Tochter. Sie ist verzweifelt und versucht Alexander Zeit zu geben um alles zu klären, damit er wieder zu ihnen zurückkommen" kann.

Belle ist in diesem Teil sehr verschwiegen. Sie redet nicht mit Smith über wichtige Dinge und verletzt sie beide damit. Sie ist oft verzweifelt und lebt teils noch in der Vergangenheit.

Geneva Lees Schreibstil finde ich wie schon in den Teilen davon unglaublich gut. Er passt sich super zu der royalen Situation an und ist super leicht zu lesen. Die meiste Zeit wird aus der Sicht von Alexander erzählt, Clara, Belle, Smith und Edward haben allerdings auch ihre Passagen. Auch die Geschichte und die einzelnen Handlungsstränge sind sehr detailliert ausgearbeitet. Man merkt gut, wie die Leben der einzelnen Charaktere ineinander verknüpft sind und wie sie damit umgehen.

Ein bisschen gestört hat mich aber leider, dass viele Probleme wiederholt haben, obwohl sie in einem der anderen Bücher eigentlich schon einmal gelöst wurden.  Alle die die Reihe gelesen haben, werden mich sicher verstehen, auf die einzelnen Handlungen möchte ich jetzt allerdings nicht eingehen.

Es war schön die lieb gewonnen Charaktere ein letztes Mal begleiten zu können. Da das Buch nicht sehr dick ist, lässt es sich sehr leicht und schnell lesen und ist perfekt für zwischendurch. Für jeden Royal- Fan ist dieser Band auf jeden Fall ein schöner Abschluss und ein absolutes Muss.






Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Blanvalet Verlags. 

Donnerstag, 31. August 2017

Die Wellington-Saga - Verführung (Rezension)

Die Wellington-Saga - Verführung
Autor: Nacho Figueras mit Jessica Whitman
Seitenanzahl: 368
Verlag: Blanvalet Taschenbuch
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 17.07.2017
Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück ...

Sebastian ist in Wellington als Playboy der Familie Del Campo bekannt. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen, und regelmäßig stürzt er sich in leidenschaftliche Affären. Das Ansehen seiner prominenten Familie ist ihm egal, und er genießt stattdessen sein freies Leben in vollen Zügen. Bis er die faszinierende Katherine kennenlernt, die ihn mit ihrem Temperament auf eine Weise anzieht, die Sebastian bisher nicht kannte …
 Interesse geweckt? (KLICK) ♥


Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist zwar schlicht aber einfach wunderschön. Es wirkt durch die Perlmutt Oberfläche sehr edel und passt damit sehr gut zur Geschichte. Auch die Ähnlichkeit des Vorgängers ist nicht zu übersehen.

Der erste Band der Wellington Saga war schon sehr umstritten. Viele haben ihn geliebt und viele mochten ihn überhaupt nicht. Nachdem mir die erste Geschichte von Nacho Figueras und Jessica Whiteman aber schon recht gut gefallen hat, war ich sehr gespannt wie diese Reihe weitergehen wird. Mit „Verführung“ erscheint eine weitere Geschichte rund um Polo, Ponys, Liebe, Leidenschaft und das Filmgeschäft. Man taucht wieder in die Welt des Del Campo Clans ein- die Hauptrolle hat diesmal der jüngere Sohn Sebastian und die Regisseurin Katherine.

Kat ist eine junge aufstrebende Regisseurin in L.A. , doch seit sie sich versucht hatte zu behaupten und es in einer Katastrophe geendet hat, wollen keine Aufträge mehr reinkommen. Als sie eines Tages erfährt, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte und nun im Krankenhaus liegt, macht sie sich direkt auf dem Weg nach Hause. In Wellington angekommen springt sie für ihre Mutter als Putzhilfe im Hause del Campo ein. Dort trifft sie auf Sohn Sebastian, die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen. Doch eins ist auch für Kat klar: Eine Beziehung mit Sebastian kann einfach nicht gut gehen- oder doch?

Sebastian kennen wir ja schon aus dem ersten Band. Er ist ein richtiger Womanizer, der nichts anbrennen lässt. Doch als er Kat begegnet ändert sich seine Einstellung zu Frauen sehr schnell. Kat ist eine attraktive, starke, selbstbewusste Frau, die genau weiß, was sie will und was sie alles in ihrem Leben noch erreichen will. Ich konnte mich beim Lesen gut in sie hineinversetzten und konnte sie verstehen- sie ist eine sympathische und authentische Protagonistin. Auch von Sebastian lernt man jetzt endlich eine neue und wunderbare Seite kennen. Er ist auf keinen Fall nur ein Playboy, wie ihn alle sehen. Sondern kann sich wirklich für etwas einsetzten.  Mir hat er im Laufe des Buches immer mehr gefallen.

Die Protagonisten sind in diesem Teil allgemein stärker herausgearbeitet, mit tiefgründigen Lebensgeschichten. Auch die Nebencharaktere sind sehr detailliert beschrieben und kommen nicht zu kurz. Hier hat mir besonders die Freundin von Kat als Charakter gefallen, über ihre Geschichte hätte ich auch mehr lesen können. Neben dem Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren, erfährt man hier auch wie das Leben der Familie um Alexander Del Campo weitergeht.

Genau wie bei dem ersten Teil der Wellington Saga, hat mich der Autor Nacho Figueras  mit seinem tollen und leichten Schreibstil von der ersten Seite an gefesselt. Auch dieser Roman, war wie sein Vorgänger sehr kurzweilig und liest sich unwahrscheinlich schnell weg. Die Geschichte wird aus der Sicht von Katherine und Sebastian im Wechsel erzählt.



Für mich eine spannende und unterhaltsame Fortsetzung, leicht zu lesen und sehr gut geeignet für zwischendurch. Besonders das letzte Drittel, des Buches verfliegt nur so und auch das Ende hat mir gut gefallen. Die lange Leseprobe am Ende des Buches macht Lust auf den dritten und letzten Teil.




Band 3
(Erscheint am 17.07.2017)




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Blanvalet Verlags. 

Dienstag, 29. August 2017

Bourbon Sins (Rezension)

Bourbon Sins
Autor: J. R. Ward
Seitenanzahl: 544
Verlag: LYX
Preis: 12,90
Erscheinungsdatum: 28.06.2017

 
Liebe und Verrat, Lügen und Geheimnisse

Nach dem Tod des Familienoberhaupts hängt die Bourbon-Dynastie der Bradfords am seidenen Faden. Der Patriarch hat nicht nur das Unternehmen hoch verschuldet hinterlassen, nun entpuppt sich sein vermeintlicher Selbstmord auch noch als Mord. Unter Verdacht gerät der älteste Sohn Edward, den sein Vater um alles gebracht hat, was die Zukunft für ihn bereithielt. Während sein jüngerer Bruder Lane alles daran setzt, das Familienunternehmen zu retten, liegt das Schicksal der Bradford Bourbon Company nun ausgerechnet in den Händen ihrer größten Konkurrentin, der Frau, die Edward über alles liebt, aber unerreichbar für ihn scheint.
 
Das Layout ist ähnlich wie beim ersten Band, nun ist lediglich alles in Grüntönen gehalten. Mir gefällt es wieder gut- Die komplette Reihe wird bestimmt ein toller Hingucker im Regal.



"Bourbon Sins" ist nach "Bourbon Kings" der zweite Teil von J. R. Wards Trilogie rund um die Familie Bradford. Wie wahrscheinlich die meisten Leser des ersten Bandes, habe ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Geschehnisse gewartet, denn der erste Teil war sehr außergewöhnlich und spannend.

Das Buch beginnt eben dort, wo der erste Band endete. Lane steht vor den Trümmern des Familienunternehmens und macht es sich zur Aufgabe, dies und die Familie zu retten. Auf den ersten Seiten findet der Leser eine Anmerkung der Autorin zur Bourbonherstellung. Es folgt ein Personenverzeichnis, sodass nicht nur neue Leser, sondern auch solche, die den ersten Band schon vor Monaten gelesen haben (wie ich), noch einmal mit den wichtigsten Fakten vertraut gemacht werden. Auch eine  Todesanzeige aus dem Charlemont Courier Journal ist zu finden.

Lane hat alle Hände voll zu tun und kann nicht wirklich auf die Hilfe oder Unterstützung seiner Geschwister zählen. Edward lebt nach wie vor im Rausch auf seinem Gestüt und ist mehr als unwillig etwas mit der Familie oder dem Unternehmen zu tun zu haben. Gin hält an ihren irrwitzigen Heiratsplänen fest und wähnt sich immer noch in finanzieller Sicherheit. Während eine Beerdigung zu organisieren ist, ein Unternehmen irgendwie am Laufen gehalten werden will und sich die finanziellen Fallstricke immer weiter verknäulen, rauben auch die Sorgen um seine Mama, Lane den Schlaf. Ein grausamer Fund lässt dann Zweifel am Selbstmord des Familienoberhaupts aufkommen und Lane muss sich plötzlich nicht nur um die Zukunft des Unternehmens sorgen.

Ich muss gestehen, dass der Einstieg in das Buch mir nicht all zu leicht gefallen ist. Die Vielzahl der verschiedenen Charaktere war auch im zweiten Teil wieder ein Problem für mich. Nach ein paar Seiten ist man jedoch wieder ganz gut im Clan der Familie und kann problemlos in die Geschichte eintauchen.

Der Schreibstil hier war wieder fesselnd und leicht zu lesen. Ich finde es klasse, das hier nicht nur ein Protagonist spricht, sondern gleich mehrere, weshalb es nicht nur um eine Sache geht. Als Leser bekommt man mehr mit, was hinter verschlossene Türe passiert. Man erfährt in diesem Teil noch einiges mehr über die verschiedenen Figuren. Ward hat harte, aber ehrliche Charaktere geschaffen, die mir an sich alle ganz gut gefallen haben.



Ich kann diesen zweiten Teil der Trilogie euch auch sehr gut weiterempfehlen. Es ist eine schöne wie auch spannende Geschichte einer Familie, die versucht ihr Imperium zu retten. Aber auch interne Intrigen und Geheimnisse, genau wie Liebe mit etwas Erotik und Verrat spielen eine große Rolle. Nun warten wir alle gespannt auf den dritten Teil, der im Dezember erscheinen wird. Eine kleine Anmerkung habe ich noch an euch: Die Reihe wird gerne dem New Adult oder Erotik Genre zugeordnet, was ich jedoch nicht wirklich 100% bestätigen kann, im Vordergrund steht doch eher die Familiengeschichte, wer also eine leichte New Adult Geschichte erwartet, liegt hier definitiv falsch.




Band 3
(Erscheint am 24.11.2017)





Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des LYX Verlags. 

The Club – Kiss (Rezension)

The Club – Kiss
Autor: Lauren Rowe
Seitenanzahl: 400
Verlag: Piper
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 01.08.2017

Playboy Josh Faraday ist es gewohnt, zu bekommen, was er will. Und als Nächstes steht Sarahs beste Freundin auf seiner Liste – Kat Morgan, das wilde Partygirl. Wer auch immer behauptet, Liebe sei genügsam, ist diesen beiden noch nicht begegnet. Josh und Kat pokern gerne hoch. Was wäre die Liebe auch ohne Vorspiel und hohen Spieleinsatz? Doch wie lange können sie dem jeweils anderen widerstehen? Wer wird der Versuchung als Erstes nachgeben? Ein verführerisches Wechselbad der Gefühle beginnt. Aber ist es ein Spiel mit Chance auf Wiederholung, oder ist der Einsatz zu hoch?

Interesse geweckt? (KLICK) ♥

Die Cover der Spin-Off-Reihe ähneln sehr den vorherigen Bänden, dadruch entsteht ein toller Wiedererkennunseffekt. Die Farben sind jedoch um einiges intensiver, fast schon Neon, was mir allerdings sehr gut gefällt.


 
Nachdem ich schon die ersten Bänder der Reihe gelesen habe, in dem es um Jonas und Sarah geht, musste ich nun auch die Story rund um Josh und Kat lesen- Josh hat mich schon immer sehr interessiert, daher war ich umso neugieriger auf die Geschichte.

Josh ist der Bruder von Jonas und hilft ihm dabei "The Club" zu vernichten. Sie wollen gemeinsam den Club zum Fallen bringen. Dabei trifft er auf Kat, die beste Freundin von Sarah. Die beiden fühlen sich gleich angezogen. Doch Kat lässt Josh ein bisschen zappeln und dieses Benehmen ist der Playboy gar nicht gewohnt und so beginnt ein wahres Katz-und-Maus-Spiel.

Josh und Kat sind zwei absolut tolle Protagonisten. Ich mochte beide Charaktere schon in der ersten Reihe und wurde auch jetzt nicht von ihnen enttäuscht. Immer wieder kommt es zu witzigen Situationen, die mich amüsierten und gut unterhalten haben. Die beiden haben wirklich einen tollen Charakter mit unglaublich viel Humor. Gerade von Josh war ich positiv überrascht, der Vollblut Playboy hat doch eine unglaublich liebevolle und verletzliche Seite, die er im Laufe des Buches dem Leser zeigt. Auch Kat hat gezeigt, dass nicht jede weibliche Protagonistin in diesem Genre unterwürfig sein muss. Sie ist eine selbstbewusste Frau und lässt sich nichts einreden, ist stark und stellt ihre eigenen Regeln auf. Ich hoffe. dass dies auch in den anderen beidem Teile der Reihe so bleibt.

„Ich will, dass Josh mir gehört – auf jede erdenkliche Art und Weise.
 Ich will seinen Körper. Ich will sein Herz. Ich will seine Seele. Und ich will auch seine Geheimnisse.“

Der Schreibstil hat mir wieder richtig gut gefallen. Das Buch lässt sich wie gewohnt super flüssig lesen, man ist als Leser schnell in der Geschichte und möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Das Buch wird aus der Sicht von beiden Hauptprotagonisten erzählt. So bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken beider und kann deren Handeln sehr gut nachvollziehen. Die Geschichte um Kat und Josh verläuft parallel zu der von Jonas und Sarah, die vorherigen Bücher zu lesen ist kein muss, nach meiner Meinung allerdings zu empfehlen.

 
Mir hat die Geschichte rund um Josh und Kat unglaublich gut gefallen und muss ebenfalls gestehen, dass sie Sarah und Jonas von dem Thron stürzen. Also nochmal einen großen Aufruf, an die Leser, die die Geschichte von Sarah und Jonas nicht so toll fanden – Gebt dieser Geschichte eine neue Chance. Da wir am Ende des Buches mit einem riesen Cliffhanger alleine gelassen worden sind, freue ich mich umso mehr auf den nächsten Band "The Club - Desire", der am 02. Oktober erscheint.






Band 2

(Erscheint am 02.10.2017)


Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Piper Verlags.






Donnerstag, 24. August 2017

Dirty Talk. Ivy & Brent (Rezension)

Dirty Talk. Ivy & Brent
Autor: Megan Erickson
Seitenanzahl: 304
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 11.08.2017

Er liebt sie, aber er darf es nicht. Sie will ihn, aber sie traut sich nicht. 


Brent Payton arbeitet hart und will am Abend seinen Spaß haben. Sein Ruf als Player eilt ihm stets voraus. Dabei steckt hinter der Fassade des Draufgängers viel mehr. Nur dass das niemand sieht. Bis Ivy plötzlich in der Tür steht, mit ihren wallenden Haaren und großen braunen Augen. Und weil sie die Schwester seiner neuen Kollegin in der Autowerkstatt ist, darf zwischen den beiden eigentlich nichts laufen. Das führt natürlich dazu, dass Brent sie nur noch mehr will. Doch Ivy hat den Männern abgeschworen. Zu oft und zu lange bestimmte ein Mann ihr Leben - und das ihrer kleinen Tochter Violet. Damit ist jetzt Schluss, sie steht auf eigenen Beinen. So weit, so gut. Bis sie bei einem Besuch in der Werkstatt Brent trifft. Und plötzlich möchte sie all ihre Prinzipien über Board werfen...

Die Cover der beiden Teil der Reihe gefallen mir sehr gut. Die Neonelemente auf dem sonst doch schlichten Cover sind ein richtiger Hingucker.  Ebenfalls verrät es nichts von dem Inhalt und zeigt nicht wie üblich das Paar der Geschichte.

 
„Dirty Talk – Ivy und Brent“ ist Teil 2 der Mechanics of Love-Reihe, kann jedoch auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden. Da der erste Teil allerdings auch toll ist und die Familie Payton immer wieder auftritt, solltet ihr euch „Dirty Thoughts“ auch nicht entgehen lassen.

Ivy ist gemeinsam mit ihrer Tochter Violett und ihrer Schwester Alex nach Tory gezogen und versucht nun ein neues Leben aufzubauen, nachdem sie nach einem Vorfall Hals über Kopf ihr altes Leben hinter sich gelassen haben. Männern haben die beiden Frauen dabei abgeschworen, erst einmal wollen die Schwestern glücklich werden und ihren Frieden finden. Schnell findet Alex einen neuen Job in der Werkstatt der Familie Payton. Als Ivy in der Werkstatt Brent kennenlernt, ist sie direkt hin und weg von Brent, doch die Wunden von früher sitzen immer noch tief. Daher muss Brent sich erstmal beweisen und Ivy von sich überzeugen. Kann Brent Ivys Herz erobern?

Brent ist ein sehr sympathischer junger Mann, der keineswegs nur ein Bad Boy ist. Gerade der Umgang mit Tochter Violet lässt ihn wirklich sehr fürsorglich wirken. Ich habe ihn schon im ersten Band in mein Herz geschlossen und meine Meinung hat sich nicht geändert. Ich bin verliebt und vollkommen überzeugt von Brent.

Ivy hingegen wirkt vordergründig selbstbewusst und stark, leidet aber sehr unter früheren Erlebnissen, die sie haben vorsichtig werden lassen. Auch als alleinerziehende Mutter ist ihr Leben nicht leicht. Ihre langsam wachsende Beziehung zu Brent ist für sie ein großes Wagnis, was sie sehr stark abbildet. Mir hat sie gut gefallen und konnte mich ebenfalls überzeugen.

Der Schreibstil ist auch im zweiten Teil wieder sehr schlicht und einfach gehalten, was das Buch aber keineswegs langweilig macht. Man fliegt wieder nur so durch das Buch und hat es in einem Rutsch durch.  Durch den Wechsel zwischen Ivy und Brent lernen wir beide gut kennen und es wird nie langweilig.

 
Mit hat der zweite Teil der Mechanics of Love-Reihe wieder richtig gut gefallen. Die Handlung war toll und glaubhaft, die Charaktere sehr authentisch. Für mich ist diese Reihe eine tolle Leseempfehlung für euch. Ob und wann der dritte Teil auf Deutsch erscheint ist aktuell leider noch unklar.




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Ullstein Verlags.

Montag, 21. August 2017

The One (Rezension)

The One
Autor: Maria Realf
Seitenanzahl: 384
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 23.06.2017
Lizzie steht kurz vor der Hochzeit mit dem attraktiven Sportlehrer Josh. Was er nicht weiß: Er ist die zweite große Liebe ihres Lebens. Nach Alex, der Lizzie so übel mitgespielt hat, dass sie nur mit Hilfe ihrer besten Freundin Megan wieder auf die Beine kam. Zehn Jahre ist es her, seit Lizzie zuletzt von Alex gehört hat - und die Vergangenheit ist für sie endgültig abgeschlossen. Aber jetzt, drei Monate vor Lizzies großem Tag, ist Alex wieder da. Er möchte ihr etwas Wichtiges sagen. Lizzie will davon nichts wissen, doch er lässt nicht locker...
Das Cover gefällt mir richtig gut, es passt zu einem typischen Liebesroman. Es ist nicht zu einnehmend und trotzdem ansprechend und verrät nicht zu viel von der Geschichte.


 
Ich muss gestehen, dass mir das Buch nicht direkt aufgefallen ist. Bei uns hier im Bahnhof in Frankfurt haben große Plakate dann doch meine Aufmerksamkeit geweckt. Nachdem ich den Klappentext für gut empfunden habe und das Buch meiner Schwester empfohlen habe, die nach dem Lesen auch nur geschwärmt hat, war es auch für mich an der Zeit das Buch endlich zu lesen.

Lizzie steckt mit ihrem Zukünftigen in den Hochzeitsvorbereitungen. Josh ist Lizzies Traummann, doch was er nicht weiß: Er ist die zweite große Liebe ihres Lebens. Vor 10 Jahren hat sie Alex kennengelernt, der sie jedoch im Stich gelassen hat und von einem auf den anderen Tag verschwunden ist. Ohne ihre Freundin Megan wäre Lizzie nicht wieder auf die Beine gekommen. Kurz vor der Hochzeit taucht plötzlich Alex auf und hat ihr eine wichtige Neuigkeit zu melden. Mit einem riesigen und wunderschönen Blumenstrauß, bittet Alex Lizzie um Verzeihung und möchte sich mit ihr treffen. Lizzie will davon jedoch nichts wissen und hat schon seit längerem mit der Vergangenheit abgeschlossen. Doch Alex lässt nicht locker und erweckt in Lizzie ein Wechselbad der Gefühle.

Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen, denn man befindet sich mit dem ersten gelesenen Satz sofort in Lizzies Hochzeitsvorbereitungen und kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzt und eintauchen. Aufgebaut ist die Geschichte in zwei Erzählsprüngen, die mit der Wochenangabe bis zur bevorstehenden Hochzeit beginnt. Das darauf folgende Kapitel, versetzt den Leser zurück ins Jahr 2002, indem Lizzie Alex kennen und lieben lernt. So wechseln sich die Kapitel ab und erzählen eine entstehende Liebesgeschichte und die aktuellen Vorbereitung zur Hochzeit mit Josh, bis sich beide Erzählsprünge ineinander fügen. Mehr Einzelheiten von der Geschichte möchte ich auch nicht vorwegnehmen.

Lizzie hat mir als Charakter gefallen. Man merkt ihr ihre Unsicherheit und Nervosität bei den Entscheidungen an und wünscht sich für sie ein tolles Ende. Das Aufeinandertreffen mit Alex ist aufregend und emotional. Beide sprechen sich aus, wodurch Lizzie nicht mehr weiß, was das Richtige für sie ist. Die Zerrissenheit wird dem Leser hier deutlich näher gebracht, sodass man sich gut in Lizzies Lage hineinversetzen kann. Auch die traurigen Momente sind wunderschön beschrieben worden und haben mich mitreißen können. Josh kann ich leider bis jetzt immer noch nicht richtig einschätzen, da auch nur wenig auf ihn eingegangen worden ist. Alex jedoch bekommt in dem Buch eine größere Rolle und hat schnell mein Herz erobert. Gerade deswegen konnte ich Lizzie glaube ich auch gut nachvollziehen und mir vorstellen wie schwer es ist solch eine Entscheidung zu treffen.

Der Schreibstil hat mir direkt gut gefallen. Man kommt schnell in die Geschichte rein und wird als Leser ganz sanft durch das Buch geführt. Die wechselnde Perspektive zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit haben mir auch sehr gut gefallen. Erzählt wird die Geschichte aus Lizzies Perspektive so erfahren wir ganz viel von ihren Gefühlen und Gedanken, aber auch über Alex lernen wir intensiv kennen, auch wenn nicht aus seiner Sicht geschrieben wird.


 
Ein wunderschöner Liebesroman, der die unterschiedlichen Ansichten des Lebens zeigt und spannende Wendungen besitzt. Mir hat das Buch richtig gut gefallen, es hat Tiefgang, zeigt wahre Gefühle und Charaktere, die mich unglaublich überzeugen konnten. Für mich eine klare Leseempfehlung an euch!



Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Rowohlt Verlags.






Samstag, 19. August 2017

Addicted to Sin: ...und ich gehöre dir (Rezension)

Addicted to Sin: ...und ich gehöre dir
Autor: Monica James
Seitenanzahl: 480
Verlag: Heyne
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 14.08.2017

Ich war schon immer ein Bad Boy mit einem sehr gefährlichen Ruf

Madison – die süße, verletzliche, unschuldige Madison. Sie gibt mir das Gefühl, dass es noch Hoffnung für mich gibt. Dass ich ein guter Mensch sein kann. Ich brauche sie, mehr noch, als ich die Luft zum Atmen brauche. Es gibt nur ein Problem: Juliet. Sie ist eine Verführerin, die kein Nein akzeptiert. Wenn ich ihr widerstehe, wird sie unser schmutziges Geheimnis ausnutzen, um alles mit Madison kaputt zu machen. Ich will meine große Liebe nicht verlieren, aber kann ich mich wirklich ändern?
 Interesse geweckt? (KLICK) ♥

Das Cover gefällt mir wieder einmal richtig gut. Es passt super zu seinem Vorgänger und lädt wieder zu einer düsteren und prickelnden Geschichte ein. Auch der Fühleffekt auf dem Cover ist klasse.


„Addicted to Sin: ...und ich gehöre dir“  ist der bis lang letzte Band der zweiteiligen Reihe von Monica James. Der erste Teil konnte mich total überzeugen, daher habe ich lange und sehnsüchtig auf diese Erscheinung gewartet. Nun ist sie endlich da und ob mich dieser Teil genauso sehr wie der Erste überzeugen konnte erfahrt ihr jetzt.

Nachdem der erste Band uns mit einem riesigen Cliffhanger zurückgelassen hat, fängt das Buch zunächst mit einer Szene aus der Gegenwart an. Daher weiß der Leser direkt, dass die 3er Liebesgeschichte aufgedeckt wird. Im Folgenden wird uns erzählt, wie es zu diesem Punkt gekommen ist. Nach dem Geschehen welches uns am Ende des ersten Bandes alleine gelassen hat, bricht für Dixon eine Welt zusammen. Er muss sich dringend ein Plan ausdenken um Juliet ein für alle Mal los zu werden. Madison gibt ihm das Gefühl, dass auch Dixon ein guter Mensch ist, daher möchte er die Beziehung ernsthaft mit ihr weiterführen. Doch Juliet erpresst Dixon immer mehr und will seine Entscheidung nicht akzeptieren und droht an, ihr Geheimnis vor Madison platzen zu lassen. Gibt Madison Dixon noch eine zweite Chance oder ist die kurze Liebe schon zu Ende?

Die Charaktere haben mich auch in diesem Teil wieder überzeugt. Gerade Dixon und Madison machen eine riesen Entwicklung durch. Dass man in diesem Teil immer mehr anfängt Juliet zu hassen ist glaube ich klar. Dixon zeigt in diesem Teil seine wahre Seite und wirkt in mancher Situation ganz ungewohnt zerbrechlich und gefühlvoll. Er merkt schnell, dass er um Madison kämpfen muss und öffnet dafür sein Herz. Mein Herz hatte er nach nur kurzer Zeit direkt wieder erobert. Madison ist in diesem Buch aus sich raus gekommen und lässt sich nicht mehr um den Finger wickeln, auch ihre schüchterne Art legt sie immer mehr ab. 

Der Schreibstil hat mir wie auch im ersten Band sehr gut gefallen. Er ist locker und leicht und lässt den Leser ganz sanft durch das Buch gleiten. Erzählt wird wieder aus der Sicht von Madison und Dixon, was uns mal wieder einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Die Handlung war in diesem Band doch um einiges Tiefgründiger, die erotischen Szenen lagen diesmal etwas mehr im Hintergrund. Eher waren die Geschichten der Charaktere, wahre Gefühle und eine spannende Geschichte im Vordergrund, was mir sehr zugesagt hat. 

Auch Band 2 konnte mich voll überzeugen. Gerade das letzte Drittel des Buches war wirklich toll. Bei „Addicted to Sin: ...und ich gehöre dir“  stehen dieses Mal wichtige Entscheidungen, wahre Gefühle und tolle Charaktere im Vordergrund. Eine tolle zweiteilige Liebesgeschichte die ich euch gerne empfehlen und ans Herz legen möchte.


Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Heyne Verlags.

http://www.randomhouse.de/heyne/