Montag, 16. Oktober 2017

The Club – Desire (Rezension)

The Club – Desire
Autor: Lauren Rowe
Seitenanzahl: 448
Verlag: Piper
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 02.10.2017

Während Josh und Kat gemeinsam mit ihren Freunden dem Club das Handwerk legen, wird die Anziehungskraft zwischen ihnen zur Zerreißprobe. Auch wenn der Playboy nicht genug von Kat bekommen kann und er mehr in ihr sieht als ein Partygirl, hemmt ihn seine Bindungsangst. Dass sein Bruder Jonas heiratet, setzt Josh zusätzlich unter Druck. Doch Kat wünscht sich nichts sehnlicher als eine feste Beziehung. Aber noch sind nicht alle Geheimnisse offengelegt. Wird das junge Glück sich daran die Finger verbrennen? Die heißeste Versuchung geht in die nächste Runde …
Interesse geweckt? (KLICK) ♥

Die Cover der Spin-Off-Reihe ähneln sehr den vorherigen Bänden, dadruch entsteht ein toller Wiedererkennunseffekt. Die Farben sind jedoch um einiges intensiver, fast schon Neon, was mir allerdings sehr gut gefällt.


 
Nachdem mir der 5. Teil "The Club - Kiss", so gut gefallen hat und uns mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger zurückgelassen hat, war für mich klar, dass auch der neue Teil der Trilogie bei mir einziehen wird.

  Nachdem Kat und Josh sich in Las Vegas näher gekommen sind, wollen sie auch in ihrem Alltag eine Beziehung führen. Obwohl Kat Joshs absolute Traumfrau darstellt, steht seine Bindungsangst den beiden im Weg. Während Kat sich immer mehr verliebt, kann sich Josh keine ernsthafte Beziehung mit einer Zukunft vorstellen...

Kat hat mir auch wieder in diesem Teil sehr gut gefallen. Ihre offene, direkte und sarkastischen Art und Weise, macht das Buch zu einem ganz besonderen und hält den Leser immer wieder auf Trab. Besonders gut hat mir gefallen, dass man Josh in diesem Teil ein wenig besser kennenlernt. Nach und nach öffnet er sich Kat und erzählt von der schwierigen Zeit nach dem Tod seiner Mutter. Spätestens ab da muss man Josh wirklich ins Herz schließen. Auch die Beziehung zu seinem Bruder Jonas ist wirklich schön und lässt Josh wohl als einen wahren Traumbruder dastehen.

Lauren Rowes Schreibstil lässt sich ganz toll lesen, man fliegt geradezu durch die Seiten des Buches und kann die Geschichte wirklich schnell und gut lesen.  Die Geschichte bekommt ihr gewisses Etwas definitiv durch die Protagonisten, zwischen denen die Chemie absolut stimmt, und die Prise Humor, die vor allem Kat in die Geschichte mithineinbringt, verliehen.  Erzählt wird das Buch aus der Sicht beider Protagonisten, so bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelt und in das Denken der beiden. Wie schon der Teil davor beendet man das Buch mit einem Cliffhanger, nach meiner Meinung mit einem noch schlimmeren als im ersten Teil. Ich freue mich jetzt schon so sehr auf Dezember, wenn der 6. Band erscheint und man endlich erfährt, wie die Geschichte zwischen Kat und Jonas enden wird.

 
Mir hat „The Club – Desire“ wieder richtig gut gefallen. Schon jetzt kann ich sagen, dass diese Spin-Off Reihe  mir besser gefällt als die Story rund um Jonas und Sarah. Gerade Kat habe ich so unglaublich doll in mein Herz geschlossen und das Ende macht definitiv richtig Lust auf den 3. Band der Trilogie. Ich freue mich schon riesig darauf, wie die Geschichte um Josh und Kat endet.





Band 3
(Erscheint am 01.12.2017)



Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Piper Verlags.


Freitag, 13. Oktober 2017

Trinity - Brennendes Verlangen (Rezension)

Trinity - Brennendes Verlangen
Autor: Audrey Carlan
Seitenanzahl: 320
Genre: Erotik
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 08.09.2017

Wie viel Schmerz hält die große Liebe aus?
Der Mann, der ihre Freundin Gillian Callahan töten wollte, hat Kathleen Bennetts Leben zerstört: Bei dem Brand, den er gelegt hat, wurde sie so schwer verletzt, dass sie den Arm und die Hand nie mehr wird benutzen können. Die talentierte Schneiderin muss sich vom Traum einer Karriere als Modedesignerin verabschieden. Carson Davis, der Mann, der sie liebt, versucht alles, um ihr in ihrer Verzweiflung zu helfen. Doch Kathleen weist ihn ab. Immer wieder – und einmal zu oft. Sie muss aus eigener Kraft zurück ins Leben finden. Doch wer weiß, ob sie am Ende dieser Reise ihre große Liebe Carson wiedertrifft …
 Interesse geweckt? (KLICK) ♥

Die Cover der "Trinity" Reihe von Audrey Carlan sind wieder einmal unbeschreiblich toll. Wie auch die von „Calendar Girl“ überzeugen sie mich voll und ganz. Die Schlichtheit und das immer wieder gleiche Motiv in anderen Farben, macht die Reihe zu einem ganz besonderen Hingucker im Regal. 

 
Der fünfte und letzte Band der Trinity Reihe ist endlich da! Wer die vorherigen Bände noch nicht gelesen hat, hat eindeutig Nachholbedarf, denn ohne diese kann man die Frauen und das bisher Überstandene aus der Trinity Reihe nicht verstehen. Ich empfehle euch das Lesen der Bücher in der Reihenfolge.

Fast 3 Jahre ist es mittlerweile her, seit ein Verrückter Kathleen Bennett und ihre 3 besten Freundinnen töten wollte. Bei dem Brand wurden Kathleens rechte Hand und ihre rechte Körperhälfte schwer verbrannt, sodass sie ihren Job als Schneiderin nicht mehr ausüben kann. In ihrem Kummer hat sie Carson, ihre große Liebe von sich gestoßen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben für ihn. Doch auch 3 Jahre später ist sie nie über ihn hinweggekommen. Auch Carsons Gefühle für Kathleen scheinen nie nachgelassen zu haben. Schlussendlich treffen Carson und Kathleen wieder aufeinander. Sofort brechen die alten Gefühle wieder auf und alles, was die beiden versuchten zu unterdrücken, bricht sich wieder Bahn. Doch schon bald stellt sich für den Leser die Frage, ob sie es schaffen werden, wieder zusammenzufinden. Können die beiden einen Weg zueinanderfinden, auch wenn das Leben Ihnen weiter Steine in den Weg legt?

Kat ist mir in den vorherigen Bänden nie so sympathisch aufgefallen. Hier lernt man Kat nun von einer vollkommen neuen Seite kennen. Sie ist eine sehr starke Frau, eine Frau, die weiß, was sie will und die eben auch weiß, was sie nicht will. Ich mochte Kat auf einmal sehr gerne, habe ihre Gefühle und ihre Ausführungen, die Zurückweisungen, die sie Carson und ihre Freundinnen spüren lässt, doch sehr gut verstehen können. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte sehr gut weiter, verarbeitet alles Schreckliche in ihrem Leben und ist endlich auch wieder bereit, die Menschen, die sie liebt, in ihr Leben und in ihren Alltag zu lassen. Sie wirkte so unglaublich authentisch und echt – ich konnte mit ihr weinen und lachen.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Kat und Carson, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Die Bücher von Audre Carlan bekomme ich meistens an einem, maximal an zwei Tagen durchgelesen, weil ihre Sprache und ihr Schreibstil einfach so wunderbar locker und einnehmend sind, dass man den Protagonisten am liebsten immer bis zum Ende des Buches an einem Stück folgen möchte.

Nachdem der letzte Band für mich leider eine kleine Enttäuschung war, kann ich euch nun wieder sagen, dass der letzte Band der Reihe mich wieder vollkommen überzeugen konnte. Für mich eins der emotionalsten Bände dieser Reihe. Ein schöner Abschluss von den Frauen und Männern. Ich will mehr von dieser Autorin!





Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Ullstein Verlags.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Seven Nights - Paris (Rezension)

Seven Nights - Paris
Autor: Jeanette Grey
Seitenanzahl: 416
Verlag: Diana Verlag
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 11.09.2017

 Rylan ist millionenschwer. Seine wahre Identität verheimlicht er – besonders vor Frauen. Sein Credo ist: keine Bedingungen, keine Verpflichtungen. Kate reist nach Paris, um Inspiration für ihr Kunststudium zu finden. Stattdessen trifft sie auf Rylan. Als sie sich in die Augen sehen, verändert sich alles: Zum ersten Mal hat Rylan eine Frau vor sich, mit der er alles teilen möchte. Doch er weiß, dass sein Geheimnis zwischen Ihnen steht. Um Kate zu halten, muss er ihr die Wahrheit sagen – auch wenn das bedeuten könnte, sie zu verlieren...
Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut. Da es rosa ist, musste ich es mir in der Verlagsvorschau natürlich direkt ansehen.  Ebenfalls passt es super gut zum Inhalt der Story und lässt auf eine schöne Liebesgeschichte in Paris hoffen.  


„Seven Nights – Paris“ ist der erste Teil einer Reihe von Jeanette Grey, nachdem ich schon einige negative Stimmen zu dem Buch gehört habe, war ich etwas voreingenommen.  Doch nach nur wenigen Seiten war ich direkt in der Geschichte drin und vom Schreibstil der Autorin gefesselt.

Kate liebt die Kunst und um die schwierigste Entscheidung ihres Lebens zu treffen, fliegt sie nach Paris. Die Museen, Kirchen, Kunstwerke sollen ihr helfen, sich selbst zu finden und für sich selbst die beste Entscheidung zu treffen. Kaum in Paris angekommen, sitzt sie in einem kleinen Cafe und bemerkt, dass ihre Tasche gestohlen wurde.  Da kommt ihr Rylan zu Hilfe. Mit seinem Lächeln und seinem Charme erliegt ihm fast jede Frau. Aber Kate ist auf der Hut. Ihre Erfahrungen haben sie vorsichtig gemacht. Rylan weiß genau, wie er sie knacken kann, denn seit einem Jahr tut er nichts Anderes als sich in Paris herumzutreiben und junge Touristinnen, um den kleinen Finger zu wickeln. Kurze unverbindliche Affären ohne gefühlsmäßige Bindungen. Er hat seinem gewohnten Leben den Rücken gekehrt und möchte in Paris ein Neustart beginnen. Mit seiner charmanten Art überredet Rylan Kate zur einer 7 tägigen Affäre. Kate kann kaum glauben, dass sie in solche eine Situation geraten ist. So beginnt für die beiden eine spannende und heiße Zeit, doch dann passiert etwas, womit wohl beide nicht mit gerechnet haben

Die beiden Hauptcharaktere haben mir gut gefallen. Gerade Kate fand ich sehr sympathisch und ich empfand sie als recht realistisch wirkend. Ebenso hat Rylan toll gewirkt. Obwohl ich zu Beginn nicht so einen Draht zu ihm hatte. Im Laufe des Buches wird sich dies definitiv ändern, das kann ich euch versprechen. Die beiden zusammen sind wirklich ein tolles Paar, auch das romantische Setting in Paris trägt dazu bei.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Durch die lockere Sprache fliegt man nur so durch das Buch und ist bald am Ende der Geschichte angekommen.  Erzählt wird abwechselnd aus der dritten Sicht von Kate und Rylan, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt, so konnte ich beide gut kennenlernen und ihr Handeln nachvollziehen. Das Ende macht definitiv Lust auf mehr und lässt auf eine bestimmt ebenfalls tolle Geschichte in New York hoffen.

 
Ein wundervoller Auftakt einer gefühlvoll und leicht geschriebenen Diologie, mit sehr sympathischen und authentischen Charakteren. Das Ende macht definitiv Lust auf Teil 2, der leider erst im Februar 2018 erscheint.




Band 2
(Erscheint am 12.02.2018)



Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Diana Verlags.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Fair Game: Alexandria & Tristan (Rezension)

Fair Game: Alexandria & Tristan
Autor: Monica Murphy
Seitenanzahl: 432
Genre: Roman (Young Adult)
Verlag: Heyne
Preis: 9,99
Erscheinungsdatum: 11.09.2017
Alexandria will nur ein normales Leben führen, aber sie ist pleite. Nachdem ihre Eltern wegen Veruntreuung im Gefängnis gelandet sind, schreibt sie sich mit dem Mädchennamen ihrer Mutter am College ein und versucht ihr Bestes, jemand anderes zu sein. Auf einer Party lernt sie Tristan kennen: reich, faul und egozentrisch. Als er sie anmacht, schüttet sie ihm ihr Bier über den Kopf, aber das stößt ihn nicht ab. Im Gegenteil: Tristan liebt nichts mehr als eine Herausforderung ...
 Interesse geweckt? (KLICK) ♥

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es passt sich super den Vorgängern an und passt perfekt zu dem New-Adult Genre. Zu sehen sind unsere beiden Hauptprotagonisten Alexandria und Tristan.

Da mir die beiden vorherigen Bände sehr gut gefallen haben, war für mich klar, dass ich auch den dritten Teil der „Fair-Game Reihe“ lesen werde. Diesmal geht es um Alexandria und Tristan, den man schon in den ersten zwei Büchern etwas kennenlernen durfte.

In diesem Roman geht es um zwei College Studenten die unterschiedlicher nicht sein könnten. Alexandria hat alles verloren, was ihr früher viel bedeutet hat Geld, Freunde und ihre Eltern. Tristan ist der reiche, gut aussehende und arrogante Typ, der nie eine Herausforderung ablehnt und ein wahrer Draufgänger ist. Als Alex und Tristan sich das erste Mal begegnen schüttet Alex ihm prompt ihr Bier über den Kopf. Tristan ist vom ersten Moment an fasziniert von Alex und jagt ihr seither hinterher.  Nach kurzer Zeit beginnen die beiden eine zarte Beziehung, doch als ihnen klar wird was sie wirklich füreinander empfinden, bricht alles um sie herum zusammen, denn Alexs dunkle Vergangenheit kommt ans Licht und stellt ihre Beziehung auf eine Probe.

Da die Handlung dieses Bandes wieder komplett am College spielt, sind die altbekannten, liebgewonnenen Charaktere wieder mehr eingebunden als im Vorgänger. Dazu kommen noch weitere Nebenfiguren, wie z.B. Alexandrias beste Freundin Kelli und ihre computerspielenden Nerd-Mitbewohner Conrad und Jeff, die mir schnell sympathisch waren. Auch die beiden Hauptprotagonisten Alex und Tristan haben mir unglaublich gut gefallen. Gerade Tristan hat sich schnell in mein Herz geschlichen und hat mir eine ganz andere Seite von ihm gezeigt.

Der Schreibstil war auch bei diesem Teil wirklich klasse. Die Autorin hat es geschafft, mich sofort in den Bann zu ziehen. Durch den lockeren Schreibstil konnte ich mich perfekt in die Geschichte einfinden, ohne groß zu denken. Nach nur kurzer Zeit war das Buch auch schon beendet. Mir hat es außerdem sehr gut gefallen, die Geschichte aus beiden Seiten zu lesen.


Mir hat der dritte und bislang letzte Teil super gut gefallen. Ich kann euch diese Reihe sehr ans Herz legen und hoffe, dass auch der 4. Teil ins Deutsche übersetzt wird. Monica Murphy ist und bleibt einer meiner liebsten Autorinnen in dem Genre. 







Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Heyne Verlags.
http://www.randomhouse.de/heyne/

Mittwoch, 27. September 2017

Death Call - Er bringt den Tod (Rezension)

Death Call - Er bringt den Tod
Autor: Chris Carter
Seitenanzahl: 416
Genre: Thriller
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Preis: 10,99
Erscheinungsdatum: 11.08.2017

Tanya Kaitlin freut sich auf einen entspannten Abend. Plötzlich klingelt ihr Handy, ein Videoanruf von ihrer besten Freundin. Tanya nimmt den Anruf an und der Alptraum beginnt: Ihre Freundin ist gefesselt und geknebelt. Tanya hat eine Chance, die Freundin zu retten, hört sie von einer tiefen, unheimlichen Stimme. Sie muss nur zwei Fragen richtig beantworten. Sie scheitert - und ihre Freundin wird vor ihren Augen brutal ermordet. Profiler Robert Hunter und sein Partner Garcia haben einen neuen Fall: ein Serienmörder, der seinen Opfern in den sozialen Medien auflauert. Er studiert ihre Fehler und nutzt sie für sein perfides Spiel. Und das hat gerade erst begonnen ...

Es gab bis jetzt kein Cover, was mir nicht gefallen hat aus dieser Reihe und das ist auch hier der Fall. Relativ schlicht, aber trotzdem perfekt passend zum Genre.


Endlich ist er da, der 8. Teil der Thriller-Reihe mit dem Ermittler-Duo Robert Hunter und Carlos Garcia. Mit „Death Call – Er bringt den Tod“ ist Chris Carter einen neuen brutalen und super spannenden Thriller heraus, auf den ich sehnsüchtig gewartet habe.

Als Tanya Kaitlin einen Videoanruf ihrer besten Freundin auf dem Handy annimmt, traut sie ihren Augen kaum. Ihre Freundin ist an einen Stuhl gefesselt und geknebelt, während eine unsichtbare Stimme Tanya dazu auffordert, mit der Beantwortung von zwei simplen Fragen deren Leben zu retten. Doch Tanya scheitert bei Frage zwei, so wird ihre Freundin auf bestialische Weise vor ihren Augen ermordet. Als Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia mit dem Fall betraut werden und den Tatort in Augenschein nehmen, ahnen sie bereits, dass es noch schlimmer werden wird. Kurz darauf gibt es eine neue Frauenleiche, die auf die gleiche Weise ermordet wurde. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn Videoanrufe werden nicht gespeichert und auch sonst ist der Täter ihnen immer wieder einige Schritte voraus und nutzt die Sozialen Medien, um seine Opfer zu finden. Werden Hunter und Garcia den Täter stoppen können?

Die Protagonisten, Hunter und Garcia, habe ich im Laufe der Zeit wirklich ins Herz geschlossen. Hunter, mit seinem messerscharfen Verstand und seiner außergewöhnlichen Intelligenz und Garcia, der auf mich immer wie Hunters ruhender Pol wirkt, ergänzen sich als Team einfach perfekt. Endlich gewährt Chris Carter seinem Hauptprotagonisten auch einmal eine private Seite. Eine Begegnung mit einer Frau, die man fast schon Rendezvous nennen kann.

Meisterhaft wird die Spannung durch gekonnt gesetzte Cliffhanger über den kompletten Roman aufgebaut, so dass bis zuletzt Nervenkitzel pur geboten wird. Während der Ermittlungen wird sich vor allem dem Thema Stalking mit all seinen Facetten gewidmet, sowie die negative Seite der sozialen Medien aufgezeigt. Wirklich beängstigend wie leicht ein psychophatischer Mensch durch die Kleinigkeiten die wir tagtäglich auf Facebook, Twitter, Instagram und Co. völlig unbedarft preisgeben einen tödlichen Strick drehen kann.

Der personelle Erzähler in der dritten Person lässt den Leser auch dieses Mal aus erster Hand miterleben, was während des Thrillers geschieht. Man ist gezwungen, dem Täter bei seinem perfiden Spiel zuzuschauen und würde am liebsten eingreifen oder dem Opfer Warnungen zu rufen, doch letzten Endes bleibt es einem nichts anderes über, als zuzusehen. Auch der Schreibstil war mal wieder der absolute Hammer. Chris Carter ist mit der einzige Thriller-Autor der mich ab der ersten Seite an das Buch fesseln kann. So spannend und mitreißend schreibt nur Carter!


 
„Death Call – Er bringt den Tod“ ist mal wieder ein absolut tolles Buch von Chris Carter und konnte mich, wie auch die Vorgänger, hundertprozentig überzeugen. Ein absolutes Muss für alle Thriller-Fans! Doch wie immer bei Carters Büchern- Der Lesestoff ist nichts für schwache Nerven. Schon jetzt freue ich mich auf den nächsten Band.




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Ullstein Verlags.

Montag, 4. September 2017

Royal Destiny (Rezension)

Royal Destiny
Autor: Geneva Lee
Seitenanzahl: 320
Verlag: Blanvalet Taschenbuch
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 21.08.2017
 
Im britischen Königshaus läuten wieder die Hochzeitsglocken. Doch wer ist das glückliche Paar, dessen Verbindung die Monarchie in ihren Grundfesten erschüttern könnte? Die internationale Klatschpresse stürzt sich begierig auf den royalen Skandal, und dann kommen auch noch gefährliche Informationen über das Attentat auf Alexanders Vater ans Licht. Der Druck auf Alexander wächst – und sein Bedürfnis, Clara und seine Familie zu beschützen, wird zur erbarmungslosen Besessenheit. Kann ihre Liebe diese erneute Zerreißprobe bestehen?
 
Wie auch schon bei den vorherigen Büchern, finde ich dieses Cover wieder unglaublich schön und gelungen. Es wirkt unglaublich nobel und passt daher sehr zur royalen Geschichte.


Da ich die vorherigen Bände der Royal Reihe geliebt habe, habe ich mich natürlich besonders auf diesen 7. Teil  gefreut.

Nachdem man sich kurz einfinden muss, wie es dieses Mal aufgebaut ist, versinkt man gleich in der Geschichte, als wäre Band 6 nicht Monate her. Und alle sind dabei. Wir lesen aus der Sicht von Clara, Alexander, Belle und Smith und sogar Edward, wir erfahren von den Entwicklungen der letzten Monate und das doch noch immer einige Fragen offen stehen: Wer ist der Täter?

Nebenher stehen unsere Lieblinge vor ihrer letzten Herausforderung, die Dinge, die sie aus der Vergangenheit verfolgen und ihre Ehen belasten. In einem guten Mix aus Sex, ernsten Gesprächen und neuen Abschnitten schafft es die Autorin gut und flüssig sie alle zum Ziel zu bringen. Stück für Stück kommen wir dem wahren Ende näher.

Alexander "X" versucht Clara und seine Tochter aus allem herauszuhalten, doch er merkt viel zu spät dass er alles damit kaputt macht. Er zeigt oft wenig Einsicht gegenüber Clara, versucht aber zum Ende hin aus seinen Verhaltungsweisen herauszukommen.

Smith hat sich gebessert, doch nachdem er wusste wer hinter alldem steckte, verfällt auch er in seine alten Muster, die er nur Dank Belle hinter sich lassen konnte.

Edward hat sich endlich entschieden sein Leben endgültig mit David zu teilen, wobei er ihn immer wieder vergisst. Er war sehr viel auf seine Freunde Clara und Belle fixiert anstatt sich um seine Liebe zu kümmern.

Clara leidet darunter, dass Alexander immer mehr in sich gekehrt ist. Die meiste Zeit verbringt sie mit Elisabeth, ihrer Tochter. Sie ist verzweifelt und versucht Alexander Zeit zu geben um alles zu klären, damit er wieder zu ihnen zurückkommen" kann.

Belle ist in diesem Teil sehr verschwiegen. Sie redet nicht mit Smith über wichtige Dinge und verletzt sie beide damit. Sie ist oft verzweifelt und lebt teils noch in der Vergangenheit.

Geneva Lees Schreibstil finde ich wie schon in den Teilen davon unglaublich gut. Er passt sich super zu der royalen Situation an und ist super leicht zu lesen. Die meiste Zeit wird aus der Sicht von Alexander erzählt, Clara, Belle, Smith und Edward haben allerdings auch ihre Passagen. Auch die Geschichte und die einzelnen Handlungsstränge sind sehr detailliert ausgearbeitet. Man merkt gut, wie die Leben der einzelnen Charaktere ineinander verknüpft sind und wie sie damit umgehen.

Ein bisschen gestört hat mich aber leider, dass viele Probleme wiederholt haben, obwohl sie in einem der anderen Bücher eigentlich schon einmal gelöst wurden.  Alle die die Reihe gelesen haben, werden mich sicher verstehen, auf die einzelnen Handlungen möchte ich jetzt allerdings nicht eingehen.

Es war schön die lieb gewonnen Charaktere ein letztes Mal begleiten zu können. Da das Buch nicht sehr dick ist, lässt es sich sehr leicht und schnell lesen und ist perfekt für zwischendurch. Für jeden Royal- Fan ist dieser Band auf jeden Fall ein schöner Abschluss und ein absolutes Muss.






Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Blanvalet Verlags. 

Donnerstag, 31. August 2017

Die Wellington-Saga - Verführung (Rezension)

Die Wellington-Saga - Verführung
Autor: Nacho Figueras mit Jessica Whitman
Seitenanzahl: 368
Verlag: Blanvalet Taschenbuch
Preis: 12,99
Erscheinungsdatum: 17.07.2017
Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück ...

Sebastian ist in Wellington als Playboy der Familie Del Campo bekannt. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen, und regelmäßig stürzt er sich in leidenschaftliche Affären. Das Ansehen seiner prominenten Familie ist ihm egal, und er genießt stattdessen sein freies Leben in vollen Zügen. Bis er die faszinierende Katherine kennenlernt, die ihn mit ihrem Temperament auf eine Weise anzieht, die Sebastian bisher nicht kannte …
 Interesse geweckt? (KLICK) ♥


Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist zwar schlicht aber einfach wunderschön. Es wirkt durch die Perlmutt Oberfläche sehr edel und passt damit sehr gut zur Geschichte. Auch die Ähnlichkeit des Vorgängers ist nicht zu übersehen.

Der erste Band der Wellington Saga war schon sehr umstritten. Viele haben ihn geliebt und viele mochten ihn überhaupt nicht. Nachdem mir die erste Geschichte von Nacho Figueras und Jessica Whiteman aber schon recht gut gefallen hat, war ich sehr gespannt wie diese Reihe weitergehen wird. Mit „Verführung“ erscheint eine weitere Geschichte rund um Polo, Ponys, Liebe, Leidenschaft und das Filmgeschäft. Man taucht wieder in die Welt des Del Campo Clans ein- die Hauptrolle hat diesmal der jüngere Sohn Sebastian und die Regisseurin Katherine.

Kat ist eine junge aufstrebende Regisseurin in L.A. , doch seit sie sich versucht hatte zu behaupten und es in einer Katastrophe geendet hat, wollen keine Aufträge mehr reinkommen. Als sie eines Tages erfährt, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte und nun im Krankenhaus liegt, macht sie sich direkt auf dem Weg nach Hause. In Wellington angekommen springt sie für ihre Mutter als Putzhilfe im Hause del Campo ein. Dort trifft sie auf Sohn Sebastian, die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen. Doch eins ist auch für Kat klar: Eine Beziehung mit Sebastian kann einfach nicht gut gehen- oder doch?

Sebastian kennen wir ja schon aus dem ersten Band. Er ist ein richtiger Womanizer, der nichts anbrennen lässt. Doch als er Kat begegnet ändert sich seine Einstellung zu Frauen sehr schnell. Kat ist eine attraktive, starke, selbstbewusste Frau, die genau weiß, was sie will und was sie alles in ihrem Leben noch erreichen will. Ich konnte mich beim Lesen gut in sie hineinversetzten und konnte sie verstehen- sie ist eine sympathische und authentische Protagonistin. Auch von Sebastian lernt man jetzt endlich eine neue und wunderbare Seite kennen. Er ist auf keinen Fall nur ein Playboy, wie ihn alle sehen. Sondern kann sich wirklich für etwas einsetzten.  Mir hat er im Laufe des Buches immer mehr gefallen.

Die Protagonisten sind in diesem Teil allgemein stärker herausgearbeitet, mit tiefgründigen Lebensgeschichten. Auch die Nebencharaktere sind sehr detailliert beschrieben und kommen nicht zu kurz. Hier hat mir besonders die Freundin von Kat als Charakter gefallen, über ihre Geschichte hätte ich auch mehr lesen können. Neben dem Wiedersehen mit bereits bekannten Charakteren, erfährt man hier auch wie das Leben der Familie um Alexander Del Campo weitergeht.

Genau wie bei dem ersten Teil der Wellington Saga, hat mich der Autor Nacho Figueras  mit seinem tollen und leichten Schreibstil von der ersten Seite an gefesselt. Auch dieser Roman, war wie sein Vorgänger sehr kurzweilig und liest sich unwahrscheinlich schnell weg. Die Geschichte wird aus der Sicht von Katherine und Sebastian im Wechsel erzählt.



Für mich eine spannende und unterhaltsame Fortsetzung, leicht zu lesen und sehr gut geeignet für zwischendurch. Besonders das letzte Drittel, des Buches verfliegt nur so und auch das Ende hat mir gut gefallen. Die lange Leseprobe am Ende des Buches macht Lust auf den dritten und letzten Teil.




Band 3
(Erscheint am 17.07.2017)




Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar des Blanvalet Verlags.